Unser diesjähriger Büroausflug führte uns auf eine spannende Tour durch Münchens prägende Architektur der Nachkriegszeit und der Sportbauten – begleitet von guiding architects sowie der Architekturtour im Olympiapark.
Unser Team teilte sich in zwei Gruppen auf, die im Wechsel jeweils zwei Führungen besuchten. Zum gemeinsamen Mittagessen trafen wir uns wieder, bevor wir im Anschluss unter der Leitung von Matthias Marschner die Borstei erkundeten.
Die Führung im Olympiapark gewährte faszinierende Einblicke in die Konstruktion des berühmten Zeltdaches, seine Entstehungsgeschichte und das originale Messmodell von 1972. „Hält doch nie“, lautete anfangs die skeptische Einschätzung einiger Experten, als Günter Behnisch und seine Partner 1967 ihren Entwurf im Rahmen des Architektenwettbewerbs für den Olympiapark einreichten. Die beeindruckende Erfolgsgeschichte dieser Konstruktion – von der Planung und Umsetzung über zwölf Pylone, 8.300 Acrylglasplatten, eine Fläche von 74.800 Quadratmetern bis hin zu 137.000 Knotenpunkten – sowie die zügige Realisierung hinterließen bei uns großen Eindruck.
Mit der zweiten Führung starteten wir am TUM Sportcampus von Dietrich Untertrifaller, bevor wir das Olympische Dorf von Heinle, Wischer und Partner besuchten. Es folgten Besichtigungen der Studentenbungalows der ARGE Werner Wirsing und des bogevischen Büros sowie der Gedenkstätte des Olympia-Attentats von Brückner und Brückner.